| MUNAX snapshot of the original document: This is how the document looked like when it was stored in the Munax repository. The document below may have been converted from its original format to make it indexable. Select other encoding if needed. To go to the original document, please click here. |
| lanka |
|
|
Tsunami - Frühwarnsystem | klimaforschung.net
Suche nach Frühwarnsystem für "Tsunami" - "Riesenflutwelle" - - Deutscher Erfinder von “POOLALARM” bietet seine Hilfe bei dem Aufbau von einem "Tsunami Frühwarnsystem" im Indischen Ozean an. - Auszug aus dem Beitrag von K.-P. Kolbatz zum „ZDF - muna 2003 – Naturschutzpreis“ |
|||||||||||||||||||
Abschnitt 1
Abschnitt
2 Sendeenergie erwärmt die Luftmoleküle
Unsere Beiträge zum Naturschutz "muna 2003:
Interaktv:
Abschnitt
3
Link:
© Klaus-Peter Kolbatz
|
Foto: Nur 100 Meter raus aufs offene Meer und die gefährdeten Menschen sind in Sicherheit, sagt der Wissenschaftler Klaus-Peter Kolbatz.
Es ist nicht nur die Welle die Gefahr bringt, sondern das Wasser kommt auch aus dem Erdreich, sagt Kolbatz.
02.04.2007 Mehrere Tote nach Tsunami im Pazifik Schweres Beben auf Salomonen-Inseln löst Flutwelle aus
Auf den Salomonen-Inseln im Pazifik hat ein schweres Erdbeben der Stärke 8,0 einen Tsunami ausgelöst und die Küsten der westlichen Inseln überschwemmt. Auf den Salomonen-Inseln im Pazifik hat ein schweres Erdbeben der Stärke 8,0 einen Tsunami ausgelöst und die Küsten der westlichen Inseln überschwemmt. Die Behörden sprachen von mindestens 28 Todesopfern. 900 Häuser seien zerstört worden, etwa 5.000 Menschen waren ohne Obdach. Das Tsunami-Warnzentrum in Hawaii hatte nach dem Erdstoß um 22.39 Uhr MESZ Tsunamiwarnungen für den ganzen Südpazifikraum herausgegeben. Ein zweites Beben rund acht Minuten später erreichte eine Stärke von 6,7. Mindestens sechs Nachbeben folgten nach Messungen der US-Geologiebehörde USGS. Das Epizentrum des Bebens lag rund 350 Kilometer west-nordwestlich der Hauptstadt Honiara in zehn Kilometern Tiefe. Eine tödliche Gefahr für alle Küstenstaaten weltweit
sind die Riesenflutwellen - "Tsunamis". Allein in den vergangenen
hundert Jahren kamen über 260.000 Menschen in den Fluten der todbringenden
Wellen ums Leben. Sie werden über 60 Meter hoch und sind schnell wie ein Jet. Am 17. Juli 1998 erschüttert in Papua-Neuguinea ein schweres Seebeben die Nordküste. Nur Minuten später rollen drei bis zu 15 Meter hohe Riesenwellen heran. Drei Ortschaften werden völlig zerstört, über 2000 Menschen verlieren ihr Leben. Am häufigsten treten die unbeherrschten Wassermassen im Pazifik auf. Der Ozean gehört zu den tektonisch aktivsten Gebieten der Erde, das heißt hier ist die Gefahr von Beben am höchsten. Besonders gefährdet sind Japan und Chile. So kamen im Jahr 1896 durch einen Tsunami an der Ostküste der japanischen Insel Honshu 27.000 Menschen ums Leben, 1933 waren es noch einmal etwa 3000. Auf Java und Sumatra starben 1883 beim Ausbruch des Vulkanes Krakatau 36.000 Menschen allein an den Folgen der Riesenwellen. Seit 1990 haben im Pazifik elf Riesenwellen Schäden im dreistelligen Millionenbereich angerichtet und rund 4000 Menschenleben gefordert. Indes rollten im gleichen Zeitraum weltweit etwa 80 Tsunamis über die Meere, die meisten trafen jedoch menschenleere Gebiete. Glimpflich ging ein Vorfall 1958 in Alaska aus: Ein Erdbeben verursachte einen riesigen Erdrutsch. Mehrere Millionen Kubikmeter Felsen rutschten ins Wasser und setzten eine Riesenwelle in Gang. Sie traf auf eine menschenverlassene, bergige Küste und rasierte sie noch in einer Höhe von über 500 Metern völlig kahl. 1.) Interaktive Grafik: Die Geburt der Todeswelle Bei einem Tsunami kann nicht früh genug reagiert werden. Zwei Jahre nachdem auf Hawaii 1946 eine Impulswelle 159 Menschenleben forderte, begann die USA mit der Einrichtung des Pacific Tsunami Warning Center (PTWC). Dort ist heute der Knotenpunkt eines Informationssystems, in dem 26 Staaten eingebunden sind. Erdbeben am Meeresboden lösen ab der Stärke sechs auf der Richterskala eine Vorwarnung aus. Messstationen bestimmen den Gezeitenpegel in Küstennähe, ein Netz von seismischen Fühlern überspannt den Meeresboden. Gehen die Experten davon aus, dass eine Riesenwelle drohen könnte, wird die Tsunami-Warnung ausgelöst. Radio und Fernsehen fordern die Bevölkerung auf, höher gelegene Areale aufzusuchen, an den Stränden des bedrohten Gebietes heulen die Sirenen. Doch bis das geschieht, vergehen nicht selten bis zu fünf Minuten. Viel Zeit, wenn man bedenkt, dass ein Tsunami eine Geschwindigkeit von 1000 Kilometer pro Stunde erreichen kann. In der Vergangenheit traten Riesenwellen auf, die ganze Kulturen auslöschten. Heutzutage suchen weltweit Experten nach Möglichkeiten die gigantischen Wellen vorherzusagen. Eine Forschergruppe der National Oceanic & Atmospheric Administration (NOAA) in den USA arbeitet an einem System von seismischen Instrumenten in Verbindung mit Drucksensoren auf dem Meeresboden, genannt DART.
Berlin, den 02. Januar 2005 Deutscher Erfinder von “POOLALARM” bietet seine Hilfe bei dem Aufbau von einem Tsunami Frühwarnsystem im
Indischen Ozean an. Die ersten Schritte wurden mit dem GeoForschungsZentrum Potsdam, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Bundesminister des Auswärtigen, National Weather Service Pacific Region Headquarters, UN/ ISDR-PPEW eingeleitet. Der Wissenschaftler und Projektleiter von klimaforschung.net, Klaus-Peter Kolbatz beschäftigt sich seit über 20 Jahren mit dem horizontalem Strömungsverhalten unterhalb der Wasseroberfläche und ist Erfinder der weltweit ersten Schwimmbadalarmanlage. Er entdeckte bereits 1986, dass, wenn ein Kind in den Pool fällt, die Wellen sich unterhalb der Wasseroberfläche wie bei einem heute bekannten Tsunami ausbreiten.
Diese
Erfahrungen könnten bei dem geplanten Aufbau eines Frühwarnsystems in den
Indischen Ozean von großer Bedeutung sein und die veraltete Technik der Drucksensoren
bei dem DART-System im Atlantik ablösen.
Das größte Problem bei dem Einsatz von Drucksensoren ist das aggressives Salzwasser und der Druck, der sich alle 1.000 Meter um etwa 100 bar erhöht. Beides stellt höchste Anforderungen an die eingesetzten Materialien und die Wartung ist sehr Kostenintensiv. (Kosten ca. 20 Mio. Dollar für den Indischen Ozean)
Kolbatz hat mit seiner Technik die Probleme gelöst und stellt sein wesentlich preiswerteres POOLALARM-System zur Verfügung. (Kosten weit unter 13 Mio. Dollar für den Indischen Ozean) Ein weitere Vorteil ist, dass das POOLALARM-System im Meer keine Signale sendet und somit das Ortungssystem z.B. bei Wale nicht beeinflusst.
Das
Gerät ist mit dem bestehenden DART-Warnsystem im Atlantik/Pazifik zu 100%
kompatibel und in jeder Meerestiefe ohne besondere Einstellung oder Wartung voll
funktionsfähig.
Die Sensoren von POOLALARM werden nach einem ausgeklügeltem Koordinatensystem im Meeresboden fest verankert und registrieren einen Tsunami. Richtung und Geschwindigkeit der Flutwelle können fortlaufend an die Warnzentralen übermittelt werden. Jede neue Welle wird von Poolalarm registriert und was dort im Entstehen ist, wird an Satelliten in die Erdumlaufbahn gefunkt und von dort an die Länder um den Ozean weitergeleitet. In den Warnzentralen kann dann schnell erkannt werden, was sich dort im Meer zusammenbraut. Alarmmeldungen gehen raus an Rundfunkstationen, Behörden und Ferienzentren. Radio- und Fernsehsender unterbrechen ihre Programme für Warnmeldungen. An den Stränden heulen die Sirenen. Die Ampeln schalten auf Rot, Gasleitungen werden geschlossen und Züge halten an. Gefährdete Regionen können auch sofort je nach Bedarf per Internet, E-Mail oder SMS gewarnt werden. |
|||||||||||||||||||
Nur 100 Meter raus aufs offene Meer und
die gefährdeten Menschen sind in Sicherheit !
VIDEO
Flutwelle in Sri Lanka (7.64 MB)
02.Januar 2005
In seinem Konzept hat Kolbatz auch an die Fluchtmöglichkeiten der gefährdeten Bewohner gedacht. Als Ergänzung zu seinem Frühwarnsystem und zum Schutz der betroffenen Küstenbewohner bietet Kolbatz in seinem Konzept auch Evakuierungspläne und Notfallübungen an. Auch an die organisierte Flucht aufs offene Meer ist gedacht.
Wie Fischer
auf dem Ozean berichten, haben sie von einer Riesenwelle nichts bemerkt, obwohl
diese in Jetgeschwindigkeit unter ihnen hinweg raste.
In der Praxis sieht es leider so aus, dass es in den gefährdeten Regionen nur selten erreichbares und ausreichend erhöhtes Hinterland gibt das Schutz vor 5 Meter oder 10 Meter oder sogar 30 Meter hohe Riesenflutwellen für alle Betroffenen bietet. Selbst wenn es einen Hügel geben würde, wie viele Menschen haben darauf platz und wie lange benötigen sie dort hinauf zu kommen ?
Der Kürzeste und sicherste Weg ist ein par 100 Meter raus aufs Meer und sie überstehen die Katastrophe notfalls sogar auf einer Luftmatratze. Diese Idee von Kolbatz kann mit Sicherheit zusätzlich noch mehr Menschenleben retten.
© Klaus-Peter Kolbatz
© Klaus-Peter Kolbatz
Dieses
System wurde u.v.a. Auszeichnungen auch von den Professoren,
Prof.Dr.-Ing.J.STERNBERG und Prof.Dr.-Ing.A.H.FRITZ der UNI-Berlin als sehr
empfehlenswert bewertet.
|
||||||||||
|
|
||||||||||
|
|
Info:
The “Kolbatz theory” for climatic heating up
Info: The “Kolbatz theory” for
climatic heating up - greenhouse gas - climatic change with forces of... |
|
Urkatastrophe Sintflut. Die Geschichte von der
"Arche"
Wissenschaftler bestätigen die biblische Erzählung von der Sintflut.
Jahrhunderte lang ist klar, dass Moses die gigantische Überschwemmung genau so beschrieben hat, wie sie sich zugetragen hat. Die Menschen gehen davon aus, dass Gott persönlich Moses die Sätze der Bibel diktiert hat.
Ein Mann erhält von Gott den Auftrag ein großes Schiff zu bauen. Er soll darin seine Familie und jeweils ein Paar von allen Tieren vor einer großen Flut retten. Das zeigt, dass die biblische Erzählung durchaus aktuell ist, und dass es sich lohnt, sie in diesem Zusammenhang zu hören. Jedes Detail stimmt mit der biblischen Erzählung überein und ist heute mit den "Tsunamis" übertragbar, sagt der Wissenschaftler Klaus-Peter Kolbatz. .
Kolbatz fragt sich, war damals schon bekannt, dass bei einem Tsunami der sicherste Weg "raus aufs offene Meer" war ?
Aus der Geschichte ist bekannt, dass einer der bisher größten Tsunamis 1628 v. Chr. nach dem Explosionsausbruch der griechischen Kykladeninsel Santorin entstand. Er schuf einen Kraterkessel von 80 km2 Ausdehnung. Eine Flutwelle von 30 m Höhe brandete gegen die Küste Kretas und erreichte eine Stunde später das Nildelta in Ägypten. Spekulationen wollen den Untergang von Atlantis auf diese größte mittelmeerische Katastrophe zurückführen. Auch die in vielen Urzeitmythen vorkommenden Erzählungen von einer »Sintflut« könnten sich auf ein solches Ereignis beziehen. Interessant ist ja, dass in der biblischen Erzählung die Wasser nicht nur von oben, sondern auch von unten kommen. Auch bei einem Tsunami steigt der Grundwasserspiegel und sorgt zusätzlich für Überschwemmungen auf dem Land, sagt Kolbatz. Deshalb sieht er auch die besten Überlebenschancen 100 Meter raus aufs offene Meer.
Tsunami: Entstehung/ Verlauf
| Ein
Tsunami entsteht, wenn plötzlich große Wassermassen im Meer bewegt
werden, z.B. durch ein ruckartiges Auf oder Ab des Meeresbodens,
ausgelöst durch ein Seebeben
ab Stärke 7,5 auf der Richter-Skala.
Erst ab dieser Stärke reicht die Energie aus, die darüberliegenden
Wassermassen ruckartig hochzuheben.
Nicht jedes starke Seebeben führt automatisch zu einem Tsunami: verursacht das Seebeben nur einen seitlichen Versatz des Meeresbodens, wird vergleichsweise wenig Wasser bewegt und es entsteht kein Tsunami. Der Ausbruch eines Unterwasser-Vulkans kann ebenfalls einen Tsunami verursachen, falls das ausgestoßene Material (Asche, Lava) in kurzer Zeit eine große Wassermasse verdrängt. Auch Auswirkungen von außen auf das Meer können Ursache für einen Tsunami sein, z.B. großvolumige Erdrutsche nach Vulkanausbrüchen wie beim Krakatau am 27.8.1883 in der Sundastraße zwischen Java und Sumatra. (siehe hierzu auch "das Haarp-Projekt") |
Auch der Einschlag von großen Meteoriten oder gar Kometen ins Meer haben in der Erdgeschichte die größten Tsunamis aller Zeiten verursacht. Tsunamis breiten sich mit einer Geschwindigkeit von bis zu 1000 km/h im Meer aus. Bei Tsunamis, die durch ein Seebeben entstehen, hängt die Geschwindigkeit von der Meerestiefe ab.
Beim Tsunami
im Indischen Ozean am 26.12.2004 betrug die Laufzeit der Welle
zwischen einer Viertel bis über sechs Stunden (je nach Region), wie die
Infografik zeigt: (ungefähre Werte, aus der Infografik abgelesen)
1/4 Stunde: Region Aceh in Nordsumatra
1 Stunde: Badeort Phuket in Süd-Thailand
2 Stunden: Ostküste Sri Lankas
3 Stunden: Madras (Ost-Küste Indiens)
4 Stunden: Malediven / nördlicher Golf von Bengalen,
Bangladesch
5 Stunden: Lakkadiven (Inselgruppe, Westküste Indiens)
6 Stunden: Mogadischu ( Somalia)
Die Ausbreitungsgeschwindigkeit der Tsunami-Welle hängt
nur ab von der Tiefe des Meeresboden und berechnet sich
nach der Formel:
| |
v
= Ausbreitungsgeschwindigkeit in Metern pro Sekunde (m/s) h = Tiefe des Meeresbodens in Metern (m) g = 9,81 m/s2, Gravitationskonstante |
Berechnungsbeispiele:
h = 6000 m:
v = Wurzel(6000 m •
9,81m/s2) = 242,6m/s = 242,6 •
3,6 km/h = 873,4 km/h.
h = 200 m:
v = Wurzel(200 m •
9,81m/s2) = 44,3m/s = 44,3•
3,6 km/h = 159,5 km/h.
h
= 20 m:
v = Wurzel(20 m •
9,81m/s2) = 14,0m/s = 14,0 •
3,6 km/h = 50,4 km/h.
Aus der obigen Formel folgt,
dass die Ausbreitungsgeschwindigkeit in Strandnähe stark nachlässt. Nach dem Energieerhaltungssatz
der Physik geht aber keine Energie verloren. Die Energie, die in der
Tsunami-Welle steckt, wandelt sich zum geringen Teil durch innere Reibung des
Wassers und durch Reibung am Meeresboden sowie an der Küste (z.B.
Korallenriffe) in Wärmeenergie um, zum größeren Teil bleibt sie jedoch
in der Welle erhalten. Je stärker sich die Welle verlangsamt, desto mehr
wandelt sich die verbleibende Energie in potentielle Energie (also Erhöhung
der Welle) und in kinetische Energie des Wassers (starke Strömung
landeinwärts) um.
Diese Strömung erreicht Geschwindigkeiten bis über 30 km/h, Menschen können
ihr also nicht durch Weglaufen entkommen. Außerdem entfaltet sie beim
Auftreffen auf Hindernisse eine große Wucht, die selbst Häuser niederreißen
kann.
Aus der Wellenphysik
folgt, dass bei einer Welle im offenen Meer keinerlei Strömung (Transport von
Wasser) stattfindet. Was sich ausbreitet ist die "Welle", also das
Muster der Veränderung der Höhe des Wasserpegels samt der Energie, die in der
Welle steckt. Bei Tsunamis, die durch ein Seebeben entstanden sind, ist die Amplitude
(= Unterschied zwischen höchstem und niedrigstem Pegel) im offenen Meer relativ
klein: sie beträgt meistens nicht mehr als wenige Dezimeter (Zehntel Meter),
selten etwa 1 Meter, im Extremfall bis zu etwa 2 Metern. Daher sind z.B. selbst
kleine Boote auf offener See nicht gefährdet. Sie bemerken den Tsunami oft gar
nicht. Gefährlich wird es erst, wenn die Welle auf feststehende Hindernisse im
Meer (kleine Inseln, Bohrinseln, Leuchtürme) trifft oder in den immer flacher
werdenden Küstenbereich größerer Landmassen einläuft.
Nähert sich zuerst ein Wellental dem Land, fließt Wasser vom Strand in das
Wellental. Dadurch wird der Strand oft großflächig trockengelegt. Dieses
Naturphänomen ist derart auffallend, dass es selbst bei Mini-Tsunamis (z.B. am 25.8.2004
im Mittelmeer) nicht unbemerkt bleibt. Wer diese Erscheinung richtig deutet,
hat noch Zeit, seine Umgebung zu warnen und vom Strand zu flüchten, denn bei
der großen Wellenlänge (= Abstand zweier Wellenberge: zwischen 100 bis
300 km im offenen Meer) des Tsunamis dauert es zig Minuten bis zu 1/2 Stunde,
bis dann die zerstörerische Flutwelle kommt. Es baut sich dann in kurzer Zeit
eine ansteigende Flutwelle auf, die am Strand bis zu 30 m Höhe erreichen kann.
Dieser typische Ablauf ergibt sich aus Gesetzen der
Wellenphysik. Ebenso folgt aus diesen Naturgesetzen, dass sich im flachen
Wasser in Strandnähe eine sehr starke Strömung in Landrichtung
herausbildet, die für die enormen Zerstörungen verantwortlich ist, die
Tsunamis immer wieder verursachen.
Der ersten Welle folgen meistens weitere, z.T. noch gefährlichere als die erste. Gefährlich sind nicht nur die Wellenberge sondern auch die Wellentäler. Obwohl die Welle durch Bremsung auf dem Meeresgrund und an der Küste schwächer wird, fließt das Wasser in den immer noch weiten Wellentälern mit einem ungeheuren Sog ab, der Dutzende von Kilometern weit ins Meer hinausreicht. Meeresboden fällt weit über das Maß einer normalen Ebbe trocken und Hafenbecken entleeren sich bis auf den Grund.
Betroffen sind in erster Linie die Strände an den Küsten: z.B. zerstörte der Tsunami am 26.12.2004 in Phuket (Süd-Thailand) einen Küstenstreifen von bis zu 300 Metern. Über Flussmündungen kann die Welle jedoch auch kilometerweit ins Landesinnere gelangen. Besonders gefährdet sind immer enger werdende Buchten oder Fjorde, wo sich die Wassermassen bei verringertem Ausbreitungsraum um so höher türmen müssen.
Verheerend wirken sich Tsunamis auch auf flache Inseln aus, wie sie z.B. typisch
sind für den Indischen Ozean, weil den Menschen schnell erreichbare höher
gelegene Fluchtorte fehlen.
![]() |
Hilfe aus Potsdam
Deutschland bietet System für betroffene Länder der Flutkatastrophe an. Die vorläufigen Kosten wurden auf etwa 45 Millionen beziffert. Diese sollen Teil der von der Bundesregierung zugesagten 500 Millionen Euro an Wiederaufbauhilfe sein. Quelle: Tip der Woche, Ausgabe 24. Januar 2005 |
Warnsystem hätte hohe Opferzahl
verhindern können
US-Experten: Keine Tsunami-Sensoren im
Indischen Ozean
Die hohe Opferzahl nach der gewaltigen
Flutwelle in Südostasien hätte nach Meinung von US-Forschern verhindert werden
können, wenn die besonders betroffenen Länder Indien und Sri Lanka an ein
internationales Warnsystem angeschlossen gewesen wären. "Sie haben keine
Flutbojen und kein Alarmsystem", sagte der Geologe Waverly Person vom
Nationalen Erdbebenzentrum in Colorado. "Es gibt überhaupt keine Warnbojen
im Indischen Ozean, und dort ist es zu der verheerenden Tsunami gekommen."
Die Tod bringende Welle war durch ein Erdbeben
der Stärke 9 auf der Richterskala am Sonntagmorgen vor Sumatra ausgelöst
worden. Über 150.000 Menschen kamen in fünf Ländern der Region ums Leben.
Warnsystem nur für Pazifik
|
DART-System |
Ein Warnsystem für entsprechende Katastrophen
gibt es bislang nur für den Pazifik, weil Beben dort häufiger sind. Nach der
Ortung eines Erdbebens kann das System Länder warnen, dass binnen drei bis 14
Stunden Flutwellen auf ihre Küsten zurasen könnten. Dies wird mit Hilfe von
Computersimulationen errechnet.
Zwar wurde das Beben vor Sumatra früh registriert. Doch wegen fehlender Sensoren gab es keine Möglichkeit, die Richtung, Geschwindigkeit oder Stärke der Tsunami zu bestimmen und entsprechende Evakuierungen der betroffenen Gebiete zu veranlassen. Nur eine einzige Warnstation südlich des Epizentrums registrierte eine kleine Flutwelle mit Kurs auf Australien, wie Forscher mitteilten. |
![]() |
Gefahr des DART-Systems für Wale ! Viele Walarten verwendeten zur Orientierung ein Sonarsystem, mit dem sie hochfrequente Laute im Bereich von 30 bis 120 Kilohertz und einer Intensität von 160 bis 188 Dezibel erzeugen. Diese werden dann von Objekten in der Umgebung zurückgeworfen und liefern so detaillierte Informationen über die Umwelt. Das hier die vom Menschen erzeugten Kommunikationswellen bei dem Leittier zu Irritationen führen, liegt auf der Hand. Wale finden so ihrer Route nicht und stranden in flaches Wasser wo sie elendiglicht verenden. Diese Gefahr besteht bei dem POOLALARM-System nicht !. |
VIDEO : ZDFspezial: Die Todesflut Ein schweres Seebeben vor Sumatra hat riesige Flutwellen ausgelöst und in mehreren Ländern Südasiens tausende Menschen in den Tod gerissen.
Wenige Male im
Jahrhundert
Das Beben vom Sonntag, das schwerste seit 40
Jahren, ereignete sich tief unter der Küste von Sumatra. Wahrscheinlich sei ein
Graben von fast 1000 Kilometern Länge in Bewegung geraten, sagte Charles
McCreary, Leiter des Pazifischen Flutwellen-Warnzentrums bei Honolulu. "Und
dadurch werden Tsunamis gebildet." Fluten wie am Sonntag ereigneten sich
nur wenige Male in einem Jahrhundert.
Es habe sich um eine große Tsunami gehandelt, sagte McCreary. Bislang sei es aber nicht möglich, über die Anzahl der Wellen Auskunft zu geben oder den Hergang der Katastrophe zu rekonstruieren. Normalerweise verlaufen die Wellen entgegengesetzt zur Erdbebenlinie. Das Sumatra-Beben lief in Nord-Süd-Richtung. Entsprechend breitete sich die Tsunami nach Osten und Westen aus.
1965 eingerichtet
Das internationale Flutwellen-Warnsystem wurde
1965 eingerichtet. Ein Jahr zuvor hatte eine Tsunami, die von einem Beben der Stärke
9,2 verursacht worden war, die Küste Alaskas heimgesucht und 107 Menschen in
den Tod gerissen. Zu den Mitgliedstaaten gehören alle größeren Pazifikländer
in Nordamerika, Asien, Südamerika sowie die Pazifischen Inseln und Australien
und Neuseeland.
Indien und Sri Lanka sind laut McCreary nicht angeschlossen, weil sich im Indischen Ozean nur sehr selten entsprechende Katastrophen ereigneten. Eine trügerische Annahme. Besonders tragisch erwies sich dies für Thailand: Der Staat gehört dem internationalen Warnsystem an. Dennoch wurde die Westküste am Sonntag völlig unvorbereitet von der Welle getroffen. Der Grund: Die Sensoren für Flutwellen sind nur vor der Ostküste installiert.
Erdbeben, Taifune, Fluten
Katastrophenjahr 2004
Erdbeben, Taifune und Überschwemmungen - die Reihe
der Naturkatastrophen, unter denen die Völker Asiens im zu Ende gehenden Jahr
zu leiden hatten, ist lang. Schon Anfang Januar bebte die Erde zum ersten Mal in
Indonesien und versetzte die Menschen in Angst und Schrecken. Einen Monat später
kamen bei einem Erdbeben in der ostindonesischen Provinz Papua mindestens 26
Menschen ums Leben, wenige Tage später starben im Nordwesten Pakistans 15
Menschen, als dort die Erde bebte.
Ein schweres Erdbeben erschütterte Anfang April Pakistan und Afghanistan. Zur
Mitte des Monats fegte der erste heftige Tornado der Saison über Bangladesch
hinweg und richtete schwere Schäden an. Mindestens 57 Tote und 1000 Verletzte
waren die Bilanz. Ende Juni kamen bei Unwettern in Zentralchina 28 Menschen ums
Leben, und 180 000 mussten in Notquartiere gebracht werden.
Das bis dahin folgenschwerste Unwetter des Jahres suchte im August Indien und
Bangladesch heim. Mehr als 1500 Menschen starben, 135 000 Familien mussten
von Hilfsorganisationen mit dem Nötigsten versorgt werden. Wenig später kamen
an der ostchinesischen Küste beim schlimmsten Taifun seit sieben Jahren 160
Menschen ums Leben, mehr als 460 000 wurden bei Evakuierungen in
Sicherheit gebracht. Ende August tobte der nächste Wirbelsturm über Taiwan,
der chinesischen Küste und den Philippinen. Wieder wurden eine halbe Million
Chinesen in Sicherheit gebracht.
Anfang September setzte sich die Serie der Unwetter in China mit einer riesigen
Flutwelle auf dem Jangtse-Strom fort. 180 Menschen starben. Nach schweren Regenfällen
wurden Mitte September in Bangladesch 500 Fischer vermisst. Ende September riss
ein Taifun in Japan 16 Menschen in den Tod, Mitte Oktober erschütterte ein
schweres Erdbeben die Inseln Taiwan und Okinawa. Ende Oktober traf es erneut
Japan: Erst brachte ein Taifun für 67 Menschen den Tod und für das Land Verwüstung,
dann gab es bei einem Erdbeben über 30 Tote und Tausende von Verletzten.
Von Mitte bis Ende November folgten weitere Katastrophen: Bei einem Erdbeben in
Indonesien starben mindestens 16 Menschen, bei einem Taifun auf den Philippinen
37, bei einem weiteren Beben in Indonesien 10 Menschen. Anfang Dezember tobten
schwere Unwetter auf den Philippinen und in Indonesien. Allein auf den
Philippinen kamen etwa 800 Menschen ums Leben.
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
Flash: Flutkatastrophe in Asien
Dienstag,
28. Dezember 2004
Mehr als 120.000 Tote
Zehntausende noch vermisst
Die Flutkatastrophe in Asien wird zu einer Tragödie
von unvorstellbarem Ausmaß. Bislang melden die Behörden der betroffenen Länder
mehr als 240.000 Tote. Als vermisst gelten knapp 18.000 Menschen, 1,12 Millionen
Menschen sind obdach- oder heimatlos, teilte das UNO-Amt für die Koordination
humanitärer Hilfe (OCHA) in Genf mit. Es ist zu befürchten,
dass diese Zahl noch deutlich steigen wird. Unterdessen sind Millionen Menschen
in den Katastrophengebieten von Seuchen bedroht.
Die verheerenden Flutwellen haben in Südasien ganze Küstenregionen zerstört. Auch in Ostafrika sind Menschen in den Wassermassen umgekommen. Eine Übersicht der betroffenen Länder.
Indonesien
Der Inselstaat hat die höchsten Opferzahlen zu beklagen. Die Zahl der Toten liegt nach offiziellen Angaben inzwischen bei mehr als 80.000. Die Behörden rechnen jedoch damit, dass die Zahl auf mehr als 100.000 steigen wird. Besonders schwer getroffen hat die Naturkatastrophe die Provinz Aceh. Dort sind viele Gebiete noch immer von der Außenwelt abgeschnitten. An der Westküste der Insel Sumatra, die 65 Kilometer vom Epizentrum des Bebens entfernt liegt, seien ganze Gegenden "ausgelöscht", sagte der Militärkommandeur von Aceh.
Sri Lanka
In dem Inselstaat starben nach offiziellen Angaben fast 29.000 Menschen
in den Flutwellen. Mindestens eine Million Menschen wurden laut Schätzungen
obdachlos. Vor allem die Ostküste Sri Lankas - von Jaffna im Norden bis zu den
beliebten Touristenstränden im Süden - wurden von den Flutwellen verwüstet.
Indien
In Indien ist die Opferzahl nach offiziellen Angaben auf 11.942 gestiegen. Tausende Opfer werden auch auf den zu Indien gehörenden Inselgruppen der Nikobaren und Andamanen vermutet.
Thailand
Nach Einschätzung von Ministerpräsident Thaksin Shinawatra könnte die Opferzahl noch auf fast 7000 steigen. Die neueste offizielle Stellungnahme gab die Zahl der Toten mit rund 4500 an. Die Zahl der getöteten Ausländer liegt demnach bei mindestens 2230. Am meisten betroffen ist vor allem die Westküste des Landes - hier neben Khao Lak auch die beliebten Urlaubsinseln Phuket und Phi Phi.
Malediven
Die auch bei Deutschen sehr beliebten Urlaubsgebiete sind ebenfalls von
meterhohen Wellen überschwemmt worden. Betroffen ist vor allem die Hauptstadt
Male. Nach Angaben der Nachrichtenagentur dpa
kamen mindestens 73 Menschen ums Leben. Mehrere Menschen werden noch vermisst.
Zu einigen der rund 200 Inseln des Landes gibt es bislang noch keinen Kontakt.
Der deutsche Reiseveranstalter TUI meldete, alle seine Reisenden auf den
Malediven seien wohlauf.
Malaysia
Nach Medienberichten kamen hier mindestens 72 Menschen ums Leben, Dutzende
wurden verletzt. An den Stränden der Insel Penang wurden Menschen von den
Flutwellen ins Meer gerissen. Auf dem Festland sind die Regionen Kedah und Perak
ebenfalls von den Zerstörungen betroffen.
Birma (Myanmar)
Rund 53 Menschen sind nach bisherigen Angaben in Folge der Flutwelle ums Leben
gekommen. Betroffen ist die südöstliche Küste des Landes.
Bangladesch
Zwei Menschen starben laut Agenturberichten. Einzelheiten über betroffene
Regionen oder das Ausmaß der Schäden sind nicht bekannt.
Kenia
An der tausende Kilometer vom Epizentrum des Seebens entfernten Ostküste
wurde ein Mensch getötet. Zudem werden Vermisste gemeldet. Die Flutwelle
erreichte die Strände ohne Vorwarnung. Anschließend wurden viele Urlauber
vorsorglich aus den Hotels von Mombasa und Malindi in Sicherheit gebracht.
Tansania
Zehn Menschen sind in Tansania von der Flutwelle in den Tod gerissen
worden. Die meisten der Opfer seien zum Zeitpunkt des Unglücks am Strand der
Hafenstadt im Wasser gewesen, erklärte Polizeisprecher Alfred Tibaigana in
Daressalam. Ihr Boot sei gekentert. Eine unbekannte Zahl weiterer Menschen werde
auf See vermisst.
Somalia
Mehr als 200 Menschen sind nach Regierungsangaben im ostafrikanischen
Staat Somalia von der gewaltigen Flutwelle des Sumatra-Erdbebens getötet
worden. Dies sei die Zahl der geborgenen Leichen, erklärte Präsidentensprecher
Yusuf Mohamed Ismail. Viele weitere Menschen würden aber noch vermisst.
Seychellen
Auf der Inselgruppe stieg der Meeresspiegel um zwei Meter an und überspülte
die Küstenregionen. Dort starben mindestens drei Menschen. Telefonleitungen und
Stromversorgung brachen zusammen.
Auch für deutsche Urlauber sind die Folgen der Flutwellen dramatischer als zunächst
angenommen. "Wir müssen Schlimmes befürchten", sagte Außenminister
Joschka Fischer in Berlin. Er sprach von einer
"Jahrhundert-Katastrophe". Man gehe von einer "dreistelligen
Zahl" von vermissten Deutschen aus, sagte Fischer.
In Indonesien stieg die Zahl der Opfer des Erdbebens stark an. Bislang
seien 27.174 Leichen gezählt worden, sagte ein Sprecher des
Gesundheitsministeriums am Mittwoch (Ortszeit). 1.164 Menschen würden noch
vermisst. Die ufernahen Gegenden um die Provinzhauptstadt Banda Aceh im Norden
der Insel Sumatra sind völlig verwüstet.
Nach offiziellen Angaben vom Dienstag starben in Sri Lanka mehr als
18.500 Menschen. Dort entgleiste ein Zug mit mehr als 1.000 Passagieren, nachdem
die Wassermassen die Schienen weggerissen hatten. Angesichts der hohen Opferzahl
finden überall im Land Massenbegräbnisse statt. Allerdings sind die meisten
Leichen weiterhin nicht identifiziert. Wegen der Seuchengefahr müssen sie
trotzdem bald beerdigt werden.
Das Deutsche Rote Kreuz richte sich auf einen mindestens zweijährigen Einsatz
in Sri Lanka ein, sagte DRK-Präsident Rudolf Seiters der Münsteraner Zeitung
"Westfälische Nachrichten".
In Indien sind nach Angaben des staatlichen Fernsehens rund 9.500
Todesopfer zu beklagen. Allein auf den Inseln Andaman und Nicobar in der Bucht
von Bengalen gab es 3.000 Tote. Weitere 3.000 Menschen werden dort noch
vermisst.
Die Regierung von Thailand rechnet nach der Flutwelle nun mit mehr als
2.000 Toten. Mehr als 1.000 Menschen würden noch vermisst, sagte
Premierminister Thaksin Shinawatra nach einem Besuch in der Katastrophenregion.
Mehr als 100 Menschen sind auch im ostafrikanischen Staat Somalia nach
Regierungsangaben von der Flutwelle getötet worden. 34 Tote wurden aus Birma
gemeldet, 65 aus Malaysia und 50 von den Malediven.
"Es muss schnell gehandelt werden"
Nach UN-Angaben sind Millionen von Menschen von Krankheiten bedroht. Das
Trinkwasser sei für Millionen ungenießbar. Am schlimmsten betroffen sind arme
Fischerdörfer an den Küsten Südindiens und Sri Lankas. Mindestens ein Drittel
der Toten sind Kinder. Die UN forderte alle Staaten, die zur Hilfe in der Lage
sind, zu großzügiger Unterstützung auf. "Die Situation ist weit
dramatischer als bisher angenommen. Es muss schnell gehandelt werden",
sagte Martin Baumann von der Deutschen Welthungerhilfe am Dienstag in Sri Lanka.
Warnung vor weiteren Flutwellen
Meteorologen warnten unterdessen vor Nachbeben und weiteren Flutwellen. Bis
Montagabend hat das indische meteorologische Institut 31 schwerere Nachbeben
registriert. Sie haben aber anscheinend keine katastrophalen Tsunami-Wellen
ausgelöst. Derweil erreichten die Tsunamis vom Sonntag auch das mehr als 8.000
Kilometer entfernte Neuseeland. Auch an den Westküsten Australiens
registrierten Meteorologen einen erhöhten Wellengang.
|
|
||||||||||||||||
| VIDEO - Audio |
||||
|
Erde ins Wanken gebracht |
|||
|
Das starke Seebeben in Südostasien hat der ganzen Erde einen leichten Schlag versetzt: Amerikanische Geoforscher gehen davon aus, dass sich die Kontinentalplatten um bis zu 30 Meter bewegt haben. Dadurch wurden auch Sumatra und einige Inselgruppen verschoben. Sogar die Lage der Erdachse und die Geschwindigkeit der Erdrotation haben sich durch das Beben vermutlich verändert.
Richtung Ozean verschobenHudnut vermutet, dass sich die Kontinentalplatten bei diesem Beben um rund dreißig Meter bewegt haben - und mit ihnen einige Inseln. Nach seinen Berechnungen haben sich die Inselgruppe der Nikobaren nördlich von Sumatra und die Simeulue-Inseln südwestlich von Sumatra um etwa zwanzig Meter nach Südwesten verschoben, die Nordspitze von Sumatra sogar um 36 Meter. Inseln angehobenSein Kollege Stuart Sipkin ergänzte, dass die Inseln jetzt auch einige Meter höher über dem Meeresspiegel liegen müssten als vor dem Beben, da sich ja die indische Kontinentalplatte unter die birmanische Platte geschoben und diese angehoben habe. Sumatra selbst könnte auf einer Seite bis zu dreißig Meter angehoben worden sein. Doch um die genauen Erdbewegungen feststellen zu können, müssen erst noch exakte GPS-Messungen abgewartet werden. Ganzer Globus gebeutelt
|
Bis zu 1.500 Meter hohe Verwerfungen auf
Meeresgrund vor Sumatra
London (AP) Die britische Marine hat digitale Farbbilder vom zerfurchten
Meeresboden nach dem verheerenden Seebebens im Indischen Ozean veröffentlicht.
Die tektonischen Platten seien am 26. Januar vor Sumatra zusammengestoßen, wie
sich ein Teppich zerknülle, sagte Offizier Steve Malcolm von dem Schiff HMS
Scott. Die Bilder zeigen bis zu 1.500 Meter Erhebungen im Meeresboden, die bei
dem Beben aufgeworfen wurden. Dabei entstanden die Flutwellen. Es war das erste
Mal, dass der Meeresboden nach einem derart schweren Beben so schnell
dokumentiert werden konnte. Die Besatzung der HMS Scott wurde bei ihrer Arbeit
von Wissenschaftlern des Zentrums für Ozeanographie in Southampton und des
British Geological Survey unterstützt. Weiter
zu "Vulkane und Erdbeben".....>

Dieses war eine Leseprobe aus dem Referenzwerk "Kapitalverbrechen an unsere Kinder"
Buchempfehlung
Kapitalverbrechen an unseren
Kindern
von Klaus-Peter Kolbatz
Sprache:
Deutsch Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Tage.
Broschiert - 328 Seiten - Books on Demand GmbH
Erscheinungsdatum: März 2004
Auflage: 1
ISBN: 3833406240
Autor/Anschrift: Klaus-Peter Kolbatz
Titiseestr. 27
D-13469 Berlin
Naturkatastrophen
Verheerende Erdbeben seit 1900Beben mit mehr als 15.000 Toten seit Beginn des 20. Jahrhunderts
** westliche Schätzungen |
| 11.11.08 - Tsunami-Frühwarnsystem
Gerüchte vor dem Start Ein von deutschen Forschern entwickeltes System soll Indonesien künftig vor Tsunamis warnen – vor dem Start entstanden Gerüchte über verschwundene Messbojen. Die Leistung der deutschen Ingenieure ist beachtlich: Zu Anfang von Kollegen aus aller Welt wegen mangelnder Erfahrung belächelt, haben sie binnen drei Jahren ein kompliziertes Tsunami-Warnsystem in Indonesien installiert. Im Küstengebiet stehen rund 140 Messstationen, auf vorgelagerten Inseln werden Pegelstände aufgezeichnet, Breitband-Seismometer messen Stärke und Lage von Erdbeben, am Meeresboden sind Druckmesser verankert, und mit GPS ausgestattete Bojen erfassen die Größe entstehender Wellen.
Nebensächliche Bojen? Das Geoforschungszentrum Potsdam, das das Projekt koordiniert, wies Berichte zurück, dass schon vor dem Start mehrere von Deutschland im Meer installierte Bojen verschollen seien. „Von unseren Bojen wird keine vermisst“, sagte Projektmitarbeiter Daniel Acksel. Notwendig sei allerdings künftig eine regelmäßige Wartung der angestrebten 23 Messbojen. Es gebe Hinweise darauf, dass Fischer an Bojen festgemacht und dabei Instrumente beschädigt hätten, sagte Acksel. Das Warnsystem funktioniere aber auch beim Ausfall einzelner Messeinheiten. „Die wichtigsten Komponenten des Systems sind die Seismometer und die GPS-Stationen an Land“, erklärte Thomas Rachel, Parlamentarischer Staatssekretär des Bundesforschungsministeriums. „Die Bojen liefern Zusatzinformationen, die für die Frage der Tsunami-Frühwarnung nicht essenziell sind.“ Die Bundesregierung hatte 51 Millionen Euro für die Entwicklung des Tsunami-Frühwarnsystems beigesteuert. Auf deutscher Seite sind neben dem Potsdamer Geoforschungszentrum (GFZ) das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt(DLR) und das Bremer Alfred-Wegener-Institut (AWI) beteiligt.
|
|
17.11.2008 - Mindestens vier Tote bei schwerem Seebeben in Indonesien Ein schweres Seebeben der Stärke 7,5 mit vier Toten hat in Indonesien eine Tsunami-Warnung ausgelöst. Wie die Behörden mitteilten, flohen tausende Menschen aus ihren Häusern. "Sie dachten, dass binnen Minuten ein Tsunami droht", sagte ein Stadtrat in der am schwersten betroffenen Region Buol auf der Insel Sulawesi. Die indonesischen Behörden gaben zunächst eine Tsunami-Warnung aus, hoben sie aber nach kurzer Zeit wieder auf. Drei schwere Nachbeben wurden registriert. Das von deutschen Forschern aus Potsdam für rund 45 Millionen Euro entwickeltes Tsunami-Frühwarnsystem wurde erst vor 4 Wochen in Betrieb genommen. In Buol starben drei Menschen; mindestens 700 Häuser stürzten ein. Das Gebiet war nach dem Beben praktisch von der Außenwelt abgeschnitten. Ein 56-jähriger Mann starb im Bezirk Gorontalo. Insgesamt wurden mehr als 40 Menschen verletzt. Das Epizentrum lag nach Angaben des USGS 136 Kilometer vor der Küstenstadt Gorontalo in einer Tiefe von 21 Kilometern unter dem Meeresboden. Die indonesischen Behörden gaben zunächst eine Tsunami-Warnung aus, hoben sie aber nach kurzer Zeit wieder auf. Drei schwere Nachbeben wurden registriert. Nach dem schweren Tsunami vor fast vier Jahren war vergangene Woche in Indonesien ein maßgeblich von deutschen Forschern entwickeltes Frühwarnsystem in Betrieb genommen worden. Die indonesischen Inseln werden regelmäßig von schweren Beben erschüttert. Indonesien liegt auf dem sogenannten Feuerring, an dem mehrere Kontinentalplatten aufeinandertreffen. Am 26. Dezember 2004 hatte ein Seebeben im Indischen Ozean vor der indonesischen Insel Sumatra eine riesige Flutwelle ausgelöst, durch die in mehreren asiatischen Ländern ingesamt 230.000 Menschen ums Leben kamen. Auch in den vergangenen beiden Jahren fielen in der Region zahlreiche Menschen tödlichen Flutwellen zum Opfer.
|
Informationen zum Sumatra Beben vom 26.12.2004 |
|
Nachfolgende Informationen sind, soweit nicht anders vermerkt, Ergebnisse von: Automatischer GEOFON Globaler Seismischer Monitor Aktuelle
Erdbebenherde weltweit: die angezeigten Ereignisse sind aus
den letzten24 Stunden / 1-4 Tagen / 4-14 Tagen. >> mehr |
|
|
|
|
|
|
Hier etwas für Querdenker ! Verheerend wirken sich Tsunamis auch auf flache Inseln aus, wie sie z.B. typisch sind für den Indischen Ozean, weil den Menschen schnell erreichbare höher gelegene Fluchtorte fehlen. Ist für die gefährdete Küstenbevölkerung dann der sicherste Fluchtweg „raus aufs Meer“ ? Wie Fischer auf dem Ozean berichten, haben sie von einer Riesenwelle nichts bemerkt, obwohl diese in Jetgeschwindigkeit unter ihnen hinweg raste.27.12.2004 von K.-P. Kolbatz |
|
Aus
aktuellem Anlaß wird folgendes Programm für den Naturschutz
vorgeschlagen: Mit
unserem DWSZ-Finanzierungskonzept haben wir erstmals die Möglichkeit die Klimaerwärmung
zu stoppen.
MACHEN AUCH SIE MIT ! weiter.....> |
|
Informationen zu Forschungsprojekte von Klaus-Peter Kolbatz
|
|
| Biografie Bücher Leseproben Forschungsprojekte Publikationen Kontakt Links | |||||||||||||
© by Klaus-Peter Kolbatz |